| |
Der
Spiegel-Teheran
Irans Präsident Mahmud
Ahmadinedschad hat die terroristische
Hamas-Bewegung zur Fortsetzung ihres Kampfes
gegen Israel aufgefordert. Sein Land werde
der Hamas dabei jede Hilfe zukommen lassen.
Israels Hauptverbündeter USA verfalle und
werde schwächer.
Irans Präsident sicherte dem palästinensischen Ministerpräsidenten und
Hamas-Politikers Ismail Hanija bei dessen
Besuch in Teheran volle Unterstützung zu.
"Die iranische Nation wird Seite an Seite
mit dem palästinensischen Volk stehen, bis
Jerusalem befreit ist", zitierte die
iranische Nachrichtenagentur Isna
Ahmadinedschad. "Die Verschwörung der Feinde
des Islams mit dem Ziel, den Widerstand
der palästinensischen Nation zu brechen,
werden scheitern."
Hanija betonte, seine seine Regierung habe
nicht vor, "das
Regime anzuerkennen, das Jerusalem besetzt".
Auch werde sie das Recht des
palästinensischen Volkes unterstützen,
Widerstand zu leisten und die "grausamen und
ungerechten" Verträge mit Israel zu
kündigen. Als Teil einer viertägigen
Iran-Reise soll Hanija morgen auch Irans
geistiges Oberhaupt Ali Chamenei treffen.
Die Hamas hat sich der Vernichtung Israels
verschrieben.
Ahmadinedschad hat gefordert, es von der
Landkarte zu wischen. Der Iran hat in diesem
Jahr bislang 120 Millionen Dollar an die
Palästinenser-Regierung gezahlt, nachdem der
Westen aus Protest gegen den Wahlsieg der
Hamas seine Hilfe eingestellt hatte. Die USA
und Israel werfen dem islamischen
Gottesstaat zudem vor, radikale
Palästinenser-Gruppen wie die Hamas zu
bewaffnen und militärisch auszubilden. Der
Iran weist diese Vorwürfe zurück.
|
|